eine Verlustpartie – zumindest bei ordentlicher mathematischer Betrachtung unter Berücksichtigung von Inflation und Steuern.
Aus diesem Grund gilt in jedem Fall: Lieber ein Ende mit Schrecken als einen Schrecken ohne Ende!
Die Abschlussbemerkung auf mögliche 20%-ige Kosten bei Unternehmensbeteiligungen erschließt sich uns nicht wirklich. Offensichtlich hat man hier nicht richtig recherchiert. Die von uns angebotene Lösung hat lediglich 5% interne Weichkosten.
Provisionen
Hier wird der Kunde in die Irre geführt. Eine GIP versucht dem Kunden zu suggerieren, dass der Vermittler zweimal am Kunden verdienen wolle. Dabei unterschlägt sie die Tatsache, dass sie selbst sich meist am Vermittler schadlos hält, sprich aufgrund von Stornohaftungszeiten von bis zu 5 Jahren, dieser seine Provision für die gekündigte Lebensversicherung - zumindest teilweise - zurückzahlen muss.
Aufs Spiel setzt der Kunde seine Altersvorsorge nicht dadurch, dass er irgendwann die richtige Entscheidung gegen eine Lebensversicherung trifft, sondern durch das Fortführen einer solchen. Die langfristigen Ergebnisse einer GIP sprechen hier eine deutliche Sprache und belegen dies eindrucksvoll. Da fragt man sich, wie ein Verbraucher seine Altersvorsorge so sichern soll - von den hohen Kosten einer Lebensversicherung mal ganz abgesehen.
Flexibilität & Ergebnisse
Flexibel – breite Fondsauswahl – die üblichen Argumente von Fondspolicenverkäufern. Was bringt all diese breite Auswahl, wenn selbst unter dieser keine einzig wirklich langfristig sinnvolle zu finden ist? Ob ich nun ein verschimmeltes Brot oder 100 verschimmelte Brote vor mir habe – essen will ich keines davon!
Interessant ist auch, dass man auf Seiten einer GIP heute schon wieder 3,9% als ansprechendes Ergebnis zu verkaufen versucht – und man sich mit einer klassischen Lebensversicherung vergleicht. Ja auch dieses Verhalten ist bekannt: Vergleiche dich mit dem Schwächsten und du bist stark.
Noch vor Jahren sprach man bei einer GIP unsere Sprache: Einstellige Renditen sind sinnlos. Sind die Ergebnisse nur noch einstellig, ändert man einfach die Philosophie. So kennt man es ja aus der Branche.
Im Übrigen sollte auch hier zuerst recherchiert werden – denn die von uns angebotene Lösung ist flexibler als jede Fondspolice.
Steuer
So jämmerlich die Ergebnisse der Lebensversicherer auch sein mögen, Hauptsache sie waren steuerfrei. Am Ende zählen Resultate. 4% Verzinsung sind selbst steuerfrei nur ein sehr lausiges Ergebnis.
Neues Produkt
Wenn es keine fundierten und sachlichen Argumente gibt, denkt man sich eben welche aus. Hauptsache es klingt gut. Der Feind meines Feindes ist mein Freund und so verbündet man sich mit denen die noch vor wenigen Jahren gegen die GIP wetterten.
Falschinformation und Angstmache, das waren schon immer die Waffen der Institute. Mach Deinem Kunden Angst vor den Risiken von lukrativen Angeboten und er bringt Dir Dein Geld auf´s Sparbuch, damit Du Dich daran laben kannst. Wie macht man das? Man erschafft Risiken und warnt davor, man wirft Fragen auf, die überhaupt nicht relevant sind. Ist das denn wirklich ernst gemeint leibe GIP? Wenn ja, sollten Sie die Branche wechseln. Soviel Naivität in einem Absatz ist wirklich ein Armutszeugnis.
Besonders witzig an dieser Stelle ist, Währungsschwankungen anzusprechen. Die gibt es doch wohl eher bei den Aktien, in die die GIP-Fonds investieren. Wurden diese seitens GIP nicht immer als Vorteil verkauft?
Und die Frage, warum die Bank für 2% Geld ausleiht, welches dann zu einem höheren Zinssatz investieret wird versteht auch nur der Autor. Das ist Marktwirtschaft liebe GIP! Und das wisst ihr auch genau! Und der Finanzberater braucht auch nicht etwa den Kunden hierfür, sondern ermöglicht ihm dieses Geschäft, quasi dabei sein zu können. Aber mal eine Gegenfrage: Warum braucht die GIP eigentlich Kunden? Hat denn der Makler der GIP in jedem Fall eine eigene GIP-Fondspolice? Gerade die GIP lässt jeden Makler verkaufen, ohne zu überprüfen, ob dieser der Provision wegen oder des Produktes wegen aktiv wird. Hier wäre es mal angebracht, die wahren Beweggründe und die Motivation des Verkäufers zu hinterfragen. Fakt ist eines: Der GIP-Makler erhält bis 5% Provision (mehr als bei vielen anderen Marktteilnehmern). Der angesprochene Vermittler der Unternehmensbeteiligung erhält nur die Hälfte davon! Und dieser Vermittler muss sogar als Zeichen seiner Identifikation selbst Kunde sein, damit er das Produkt überhaupt weiter empfehlen bzw. vermitteln darf. Wer im Glashaus sitzt, darf nicht mit Steinen werfen.
Es ist nicht alles Gold was glänzt
Jetzt wird’s spannend: Verluste von 20% können problemlos wieder aufgefangen werden. Das zeigt den wahren Charakter einer GIP – rechnen wir mal nach (am Beispiel GIP International Portfolio):
Anleger investiert 100.000 Euro im Jahr 2007
Ergebnis nach 1 Jahr [-2,52%] 97.480 Euro
Ergebnis nach 2 Jahren [-40,91%] 57.601 Euro
Ergebnis nach 3 Jahren [+11,60%] 64.283 Euro
Dieser Anleger kann nach Aussage der GIP seine Verluste „problemlos“ wettmachen. Nach drei Jahren Anlagedauer hat er nur noch ein Kapital von 64% seiner Investitionssumme. Nicht berücksichtigt sind die 5% Agio, die er zusätzlich zu Beginn bezahlt hat.
Bei einer unterstellten Rendite von zukünftig 10% jährlich bräuchte dieser Kunde 5,5Jahre, um erst einmal wieder bei Null angekommen zu sein, sprich seinen Einsatz wieder raus zu haben. Das heißt, nach 8,5 Jahren stünde wieder bei Null (und das nur bei der angenommenen Wertentwicklung von 10% jährlich, die die GIP über einen solchen Zeitraum noch NIE hatte!).
Und hier wurde die Inflation nicht berücksichtigt. Unterstellt man eine 3%-ige Inflation jährlich würde er insgesamt 10,8 Jahre benötigen, um nur seine Kaufkraft wieder zu erreichen.
„Problemlos“ also, sagt die GIP - soso. Was sollen wir hiervon halten? Wer versucht den Kunden tatsächlich etwas vorzumachen? Wer ist es denn nun wirklich, der nicht verbraucherfreundlich aufklärt? Und wer ist es, der Fakten und Tatsachen verschleiert, die Anleger tatsächlich abschrecken würden?
Gesamtresümee:
Man hat den Eindruck, dass es sich insgesamt nur um ein Aufschreien eines angeschossenen Anbieters handelt. Wirklich fundierte Inhalte sind hier für den Kenner keine zu finden. Das alles sind nur infantile und primitivste Versuche, Ängste und Unsicherheiten beim Verbraucher zu erwecken und zu schüren.
Dienstleistungsvertrag mit einer anwaltlichen Bevollmächtigung. Demnach ist der Kunde nicht mehr Inhaber oder Ansprechpartner. Es gelten die Erklärungen des Rechtsvertreters als wäre es direkter Kundenwille. In Hameln hat sich das offenbar noch nicht herumgesprochen.
Der Kunde soll ein Prozessrisiko im Vertrag mit uns tragen?
Stimmt zwar nicht aber hilft, dem Kunden erstmal Angst zu machen. Denn gerade dieses Risiko tragen wir und eben gerade nicht der Kunde.
Ob der Sachbearbeiter eine Leseschwäche hat oder den Kunden bewusst anlügt - das wissen wir nicht! Wenn das die Mitarbeiterqualität der BHW ist, na dann prost Mahlzeit.
Resümee:
Die BHW kämpft wie ein Löwe, aber mit stumpfen Zähnen. Geltendes Recht ist geltendes Recht für Jedermann, auch für die BHW!